Lissabon: Seelenverwandt

Lissabon

Grün-braun gemusterte azulejos, Portugals berühmte Wandfliesen, verzieren den schmalen Hauseingang, in dem Manuela Cutileira steht. Das Haar der letzten Puppenärztin Lissabons ist sorgfältig frisiert, ihr Kostüm perfekt und adrett, ruhig und edel wirkt ihre Ausstrahlung. Von der Hausnummer 7 blickt sie auf den Praça da Figueira, jenen Platz im Herzen Lissabons, der einst als Ort der Zusammenkunft und des Handels galt. Früher fand das bunte Treiben freiwillig und innerhalb der stadtbekannten Markthalle statt, heute sind die kommerziellen Interaktionen auf dem quadratischen Platz zweckbedingt: Ein Landstreicherpaar spielt Gitarre und erbettelt sich ein bisschen Geld. Taxifahrer zanken sich vor den mit türkisfarbenen Dächern geschmückten Autos um die Kunden. Touristengruppen schlendern vorbei an Obdachlosen, die Rotwein aus Tetrapak trinken und verdrossenen Blickes auf ihr Leben zurückschauen.

Lissabon

Dona Cutileira starrt auf Schaufenster, auf denen in großen roten Lettern »Liquidação« und »Promoções« geschrieben steht und in denen sich Baukräne über jenen verlassenen Gebäuden spiegeln, die eher früher als später schicken Boutique Hotels weichen müssen. Zwischen Strommasten und Kabeln möchten Feigenbäume in den Himmel ragen, kommen aber über das erste Stockwerk der angrenzenden Reihenhäuser der Unterstadt nicht hinaus. Und über all dem wacht, hoch zu Ross, die bronzene Statue von Portugals zehntem König, João I., auf dessen Kopf sich zwei Möwen um den Vorrang auf seinem federgeschmückten Helm streiten.

Glanz und Charme dieses Platzes verabschiedeten sich zusammen mit der Markthalle, das war kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Eisen war teuer und das metallene Dachkonstrukt des Marktes als geschmolzenes Gut mehr wert als in Form eines schützenden Bogens, unter dem Marktfrauen aus der Provinz ihre Güter feilboten. »Der gesamte Platz verwandelt sich in ein einziges Gasthaus«, sagt Dona Cutileira. »Lissabon wird ausverkauft an ausländische Investoren. Bald verwandelt sich diese Stadt, so wie ich sie noch kenne, in einen Ort wie jeder andere in Europa: Kettengeschäfte, Kettenhotels, Kettenrestaurants.« Eine Gruppe chinesischer Touristinnen hält vor ihrem Laden, schießt Selfies und eilt kichernd weiter.

Der Autor

Martin Zinggl ist freiberuflicher Reporter, Filmemacher, Ethnologe und Autor von Büchern über Tuvalu, Nepal und Lissabon. Seit 2007 schreibt und fotografiert er für österreichische und internationale Medien. Mit ‚Ärzte ohne Grenzen‘ besucht er diverse Krisenherde.

Martin Zinggl

Dona Cutileiras Laune tut das keinen Abbruch. »Alles kommt, wie es kommen soll«, sagt die zweiundsiebzigjährige lisboeta. »Darum haben wir Portugiesen wahrscheinlich auch fado, die musikalische Form der Melancholie.« Sie lächelt gelassen und verschwindet wieder hinter der Glastheke ihres Geschäfts. Vom Boden hebt sie eine Schuhschachtel auf, nimmt den Deckel ab und zieht eine Karte heraus. »Ich freue mich, Ihnen diese alten Stücke zu übergeben, da ich weiß, dass Sie ihnen Liebe und Aufmerksamkeit schenken und sie sich hier wohlfühlen werden«, steht von Hand darauf geschrieben. Der Inhalt der Schachtel: zwei Pappmaché-Puppen aus den dreißiger Jahren, gebettet auf Seidenpapier und überzogen von einem hauchdünnen Film aus Nostalgie. Hergestellt von den Frauen der Zeitungsverkäufer, die aus den unverkauften Blättern Replikas der teuren Porzellanpuppen anfertigten, um sie in Lissabons Armenvierteln zu verkaufen. An manchen Körperstellen schimmern tatsächlich noch die Schlagzeilen von damals durch. Und könnten die Puppen sprechen, was wären sie für wahrhaft lebend Zeuginnen. »Meine Lieblingspuppen«, flüstert Dona Cutileira. »Davon gibt es weltweit keine zwei gleichen. Jede ist ein Unikat.« Aber sie sind in einem miserablen Zustand. Verunstaltet. Kopflos. Fragil. Kaputt! Tot? »Noch lange nicht«, sagt Dona Cutileira überzeugt, während sie die Puppen inspiziert. »Nur krank. Die kriegen wir wieder hin.« Willkommen im Hospital de Bonecas, dem ältesten Puppenkrankenhaus der Welt. Aber, der Reihe nach …

Einst, als Lissabon noch ein Küstenstädchen war, wo jeder Häuser und Namen der anderen kannte, gingen die Kinder an den Markttagen zu Dona Carlota, wenn den Puppen etwas fehlte. Die alte Dame saß vor einem Stand mit Kräutern und verkaufte eigenhändig hergestellte Stoffpuppen. Zudem fragten Kinder aus den angrenzenden Vierteln bei ihr um Rat und Tat für kaputtgegangene Spielsachen, und bald machte sich Dona Carlota als Lissabons erste Puppenärztin einen stadtbekannten Namen. 1830 eröffnete die Puppenheilerin schließlich ihre eigene Klinik am Praça da Figueira, Nummer 7. Ein Familienbetrieb, der mehrere Generationen lang weitergegeben wurde, bis keine eigenen Nachkommen mehr vorhanden waren. Also vermachte Dona Carlotas Familie das Spital an ihre Nachbarn und Freunde: die Großeltern von Manuela Cutileira. Seit einem Vierteljahrhundert trägt die pensionierte Volksschullehrerin mittlerweile selbst die Verantwortung als Geschäftsführerin beziehungsweise Krankenhausdirektorin. Das ist ihre Mission, keine Profession. »Eine Familienmission«, ergänzt Dona Cutileira, »meine Tochter Catarina führt das Spital irgendwann hoffentlich weiter. Wir machen das nicht als Arbeit, sondern für die Menschen.«

Lesereise Lissabon

Dieser Text ist ein Auszug aus dem Buch „Lesereise Lissabon: In der Wehmut liegt die Kraft“ von Martin Zinggl.

  • Picus Verlag
  • ISBN: 978-3711710765
  • 132 Seiten
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Sanft streicht sie mit der Hand über die Papierbeine ihrer Patientinnen. »Meine Kinder«, sagt sie und lächelt zufrieden. Dann notiert sie ein paar Zeilen auf ein Etikett und bindet dieses an die Puppenfüße. »Die Krankenakte«, sagt sie. Diese Beziehung ist eine sonderbare, wenngleich liebevolle, denn die Zuneigung, die Dona Cutileira diesen leblosen Körpern entgegenbringt, verrät bereits, dass es sich hierbei um kein normales Geschäft handelt. Das Puppenspital reiht sich ein in ein Ensemble von Etablissements aus einer längst vergessenen Zeit, Fossile, die man nur von vergilbten Fotos kennt. Sie machen Lissabon zu jenem pittoresken Schmuckkästchen, wie es Touristen und Bewohner noch erleben können. Traditionsläden boomen nicht in Lissabon, sie überlebten, konserviert und revitalisiert mit der Hilfe von Mäzenen, Sozialunternehmern, Tourismusbehörden und zahlreichen Besuchern. Mitunter verfolgen sie seit Jahrhunderten ein einziges Kunsthandwerk, bearbeiten und verkaufen ein spezielles Nischenprodukt, einen Schatz, genauso wie das vor einer Generation noch in vielen europäischen Städten zu finden war. In Lissabon gibt es davon etliche: Feinbäckereien, Geschäfte, die ausschließlich Konserven, Kaffee beziehungsweise Kerzen, oder auch Handschuhe, Sauerkirschlikör oder Messingbeschläge anbieten, und eben das Puppenspital. Seit knapp zweihundert Jahren werden in diesem Gebäude die zerbrochenen Kindheitserinnerungen von Puppenliebhabern repariert, oder geheilt, wie man hier sagt. Ob die Sehnsucht nach alten Dingen etwas mit Portugals saudade zu tun hat, der ach so schicksalhaften Sehnsucht?

»Es geht darum, die Seelen wiederzubeleben«, sagt Dona Cutileira. Sorgsam packt sie die Puppen zurück in die Schuhschachtel und steigt über eine knarrende Holztreppe von der Notaufnahme im Erdgeschoß in das eigentliche Spital, einen Stock höher. Dort, in einem geräumigen Altbau, sitzt Ermelinda Francisco einsam an einem Arbeitstisch, übersät mit Behältern, in denen sich Werkzeuge und Materialien tummeln: Garne, Stricke, Maschen, Knöpfe und Glitter. Die ehemalige Schneiderin ist eine von Dona Cutileiras sechs treuen Mitarbeiterinnen und zupft gerade an einer Patientin herum. Es sieht nach einer Armtransplantation aus. Kurz besprechen die beiden Damen den Fall der zwei neuen Schuhschachtelpuppen, ehe die Krankenhausdirektorin sich wieder zu Wort meldet. »Das ist weder Quantenphysik noch ein Geheimnis«, sagt sie. »Jeder, der etwas im Kopf hat, kann das lernen.« Sofern man noch einen Kopf hat, denke ich. »Mit ein bisschen Vorstellungsvermögen und Geduld klappt das«, setzt Dona Cutileira fort.

Auch wenn die Frau nur schwer zu erheitern ist, wäre es übertrieben und respektlos, Dona Cutileira als humorlos zu bezeichnen. Dafür ist sie routiniert und hochprofessionell. Als sie meine Schwäche der portugiesischen Sprache erkennt, wechselt sie sofort in fließendes Französisch und erzählt mir jene Geschichte, die sie bereits Hunderte Male zuvor geschildert hat. Journalisten aus aller Welt betraten in den vergangenen fünfundzwanzig Jahren ihren Laden, um ein Interview mit der »eisernen Lady« zu bekommen. Wie Trophäen hängen Zeitungsartikel in Dutzenden Sprachen an den Wänden. Aus dem Ärmel schüttelt sie die immer gleichen Anekdoten, und was würde ich dafür geben, ein einziges Mal in Dona Cutileiras Seele hineinzusehen, um zu erfahren, was wirklich in ihr vorgeht. Mit einer Engelsgeduld führt sie mich durch das Labyrinth im ersten Stock, das früher einmal eine Schule war. Die eine Hälfte der ehemaligen Klassenzimmer dient heute als das eigentliche Spital. Hier werden abgerissene Wimpern wieder eingesetzt, eingedrückte Augen zurechtgerückt, zertrümmerte Köpfe ausgewechselt, Hände angenäht, gebrochene Gliedmaßen ausgetauscht, zerbrochene Gesichter geklebt. Schnipseln, schneidern, stecken, malen, kleben, knüpfen. Dona Cutileira und ihre Kolleginnen bekommen beinahe alle Fälle wieder hin. »Wirklich schwierig zu reparieren sind die deutschen Celluloid- Puppen«, sagt Puppenärztin Ermelinda Francisco. »Da müssen wir oft teure Ersatzteile bestellen, denn das Material wird nach einiger Zeit so fragil, dass wir es nur mehr austauschen können.« Mehrstöckige Holzstellagen, die zwar keine Betten sind, aber solche darstellen sollen, säumen die Gänge. Darin lagern Dona Cutileiras Patienten und Patientinnen: Puppen, Plüschtiere und Figuren aller Art. Aus Keramik, Stoff, Holz oder Plastik. Es sind Hunderte, nein Tausende. Hilfloses Spielzeug, mit viel Liebe, Zuneigung und Einsatz wieder auf Vordermann gebracht. »Ungefähr viertausend«, sagt Dona Cutileira, bevor ich dazu komme zu fragen. Aber ich zweifle. Es müssen Zehntausende sein. Der materielle Wert spielte für Dona Cutileira nie eine Rolle. »Gefühle kann man nicht mit Gold aufwiegen«, sagt sie. »Die wertvollste Puppe ist jene, die am meisten geliebt wurde. Wir wollen den tatsächlichen Wert und den Preis einer Puppe nicht wissen, denn wir sind kein Auktionshaus, sondern ein Spital, in dem wir uns um jede Puppe gleich kümmern, egal ob sie zehn oder zehntausend Euro wert ist.« Aus Vitrinen und Kommoden, die noch aus den alten Klassenzimmern stammen, starren mich tote Augen an. Bleiche Köpfe, Arme und Beine von Generationen an Puppen liegen ordentlich sortiert in gläsernen Schubladen. Ersatzteillager an Körperteilen. »Jede dieser Puppen ist mit einem anderen Problem zu uns gekommen, wir haben sie geheilt und nun warten sie darauf, zu ihren Familien zurückzukehren. Aber manchmal liegt das in der Prioritätenliste der Menschen nicht gerade weit vorne.« Und so passiert es, dass manche Patienten bereits seit einem Jahrzehnt in der Obhut von Dona Cutileira sind. Und auch bleiben? »Irgendwann kommen sie schon ihre Puppen holen. Vor allem um die Weihnachtszeit, denn dann erinnern sich viele an ihre Kindheit zurück. Aber wir haben keine Eile, die Kinder loszuwerden. An Platz mangelt es bei uns nicht.«

Dona Cutileira ist jener Typ Großmutter, die nicht nur im Lehnstuhl schaukelt und ihren Enkeln Märchen vorliest, während sie ihre selbst gebackenen Kekse verputzen. Sie mimt auch die strenge Version der Internatsaufseherin, die traditionsgemäß die Rolle der Über-Mutter fortsetzt und die Enkelkinder zum Aufessen, zum Zähneputzen und zum Schlafengehen mahnt, bevor sie sich mit einem Gutenachtkuss verabschiedet. Aber all das mit einer Besonnenheit und Ruhe, dass es beinahe gespenstisch wirkt. Wie in den anderen sechs ehemaligen Klassenzimmern, die heute eine Art Museum darstellen, oder wie Dona Cutileira es nennt, »große Kinderzimmer, denn ein Museum hat immer diesen Beigeschmack von alten, besonderen Ausstellungsstücken. Hier hat alles seinen Platz, ganz ohne Elitismus.« Alle Puppen sind gleich, wenn sie auch unterschiedlich aussehen. Wir sind umgeben von Puppen aus deutschem Celluloid, aus französischem Porzellan, aus portugiesischem Pappmaché und aus chinesischem Plastik. Barbies, Teddybären und andere Plüschtiere, Trolle, Actionfiguren, Schaufensterpuppen und auch sakrale Figuren. Ein Sammelsurium aus Geschenken und Aufträgen. Einzelstücke, Sammlereditionen, Massenware. Und mittendrin ein ausgestopfter Fuchs. Schrill, verstörend, bunt. Es sieht nach Chaos aus, aber alles hat seine Logik und seinen Platz. »Wenn wir einen neuen Patienten haben, fangen unsere Gehirne sofort an zu arbeiten, wo der passende Arm oder das passende Bein liegen könnte«, sagt sie. Und sie irren sich nie.

Eine besondere Nähe verspürt Dona Cutileira zu ihren Patienten dennoch nicht. »Ich bin im Besitz meiner eigenen Puppen, die ich sehr gerne habe. Puppen, die mir meine Großmutter geschenkt hat, Puppen mit einer Geschichte, die mich persönlich involviert. Aber meine Patienten hier habe ich alle gleich gern«, sagt sie. Alle Puppen würdigen, jede Patientin schätzen, nichts und niemanden entsorgen, so lauten die wichtigsten Regeln in der Puppenklinik. Ein Leichenschauhaus gibt es dennoch. Dort landen all jene, für die jede Hilfe zu spät kommt. Eine Besenkammer, bis an die Decke gefüllt mit nackten Puppenleichen, deren Gliedmaßen oder Rümpfe als Organspende für neue Patienten herhalten müssen. Es ist kein Ort, an dem ich über Nacht eingesperrt sein möchte, wenn einen Abertausende tote Puppenkörper umzingeln, ausgefranste Teddybärenköpfe, zur Seite kippen, oder einarmige Jesus Babys strahlen, als erblickten sie gerade das Licht der Welt.

Das Puppenkrankenhaus ist unheimlich, aber es ist eben auch ein Ort der Ruhe. Kein Maschinensurren, keine Menschenhorden und auch keine Fahrstuhlmusik, die aus versteckten Boxen trällert. Der Parkettboden knarrt bei jedem Schritt, der Zwirn raschelt beim Durchfädeln der Kostüme und die Gelenke klicken beim Zusammensetzen der Körper. Dazwischen hört man lediglich das Räuspern und Atmen von Dona Cutileiras fleißigen Elfinnen. Ich halte inne und staune auf ein paar Figuren der Bärenwald-Familie. Sofort schwelge auch ich in Erinnerungen der achtziger Jahre. Dona Cutileira lächelt zufrieden. »Hier findet jeder irgendetwas aus seiner Kindheit. Niemand trennt sich gerne von den schönen Dingen im Leben.« Bevor ich mich für die spontane Führung bedanke, frage ich noch, ob das der Grund ist, warum sie das Puppenspital leitet? »Nein«, sagt sie ernüchtert und dann passiert es. Sie lacht, öffnet ihre Seele für einen kurzen Moment und ich bin der Glückliche, darf hineinblicken und erfahre Folgendes: »Die meisten Menschen sehnen sich nach ihrer Kindheit, und Puppen repräsentieren diese Zeit. Darum haben wir auch das Verlangen, diese in Ordnung zu bringen und halten an der Tradition fest. Ich denke, Puppen tun viel für unser Leben. Nicht wir beschützen sie, es sind die Puppen, die gut auf uns schauen. Sie haben das Privileg, uns zu beschützen.« Zufrieden verlasse ich Dona Cutileiras Puppenklinik und denke über ihre Worte nach, ehe mich ein älterer Herr im dunklen Sakko anspricht, das aussieht, als würde er darin schlafen. »Viagra?«, fragt er. Ich lehne dankend ab, ebenso wie bei seinen weiteren Angeboten »Haschisch?«, »Marihuana? « und »Kokain?«. Die hübsch gerollten Päckchen, in Wahrheit gefüllt mit Zartbitterschokolade, Basilikum und Mehl, verschwinden wieder in seiner zerschlissenen Sakkotasche und er macht sich eilig davon, um die nächsten Passanten abzupassen. »Viagra?«, murmle ich verstört vor mich hin und überquere den Praça da Figueira.

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