Als Kind erlebt Joe Häckl den Bach hinter seinem Elternhaus als Abenteuerspielplatz – und beinahe als tödliche Gefahr. Später folgt er dem Wasser hinaus in die Welt: Er paddelt rund 1.600 Kilometer über den Ganges, wagt sich auf den Mekong und entdeckt auf seinen Reisen, wie kostbar etwas ist, das für viele von uns selbstverständlich aus dem Wasserhahn kommt.
Doch einige seiner eindrücklichsten Naturerlebnisse findet der Natur- und Abenteuerfotograf schließlich direkt vor der eigenen Haustür. In den Isarauen verbringt er unzählige Stunden damit, Biber und Eisvögel zu beobachten, das kaum sichtbare Leben im Kleinen zu fotografieren und die Veränderungen unserer Wasserlandschaften zu dokumentieren.
Im Gespräch mit Erik Lorenz erzählt Joe von großen Flussabenteuern und der Kunst des geduldigen Hinschauens, von bedrohten Mooren, Auen und Trinkwasserquellen – und von Biber Josefine, die als 600 Gramm leichtes Jungtier zu ihm kam und sein Leben nachhaltig prägte. Heute bringt Joe diese Geschichten auch in Schulen und versucht, Kinder für jene Natur zu begeistern, die oft viel näher liegt, als wir denken.
Eine Folge über Fernweh und Heimat, Abenteuer und Naturschutz – und darüber, was sichtbar wird, wenn wir draußen einfach einmal lange genug stehen bleiben.
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Wir danken Zell am See-Kaprun für die Unterstützung dieser Folge. Informationen findet ihr im Kurzinterview mit Markus Amon am Ende der Folge sowie auf https://www.zellamsee-kaprun.com/de.

