WW102: Kolumbien am Scheideweg – Prof. Dr. Stefan Peters über Friedensforschung

Stefan Peters
© Rolf K. Wegst

Es gibt wohl kaum größere, essenziellere Fragen als die nach den Mechanismen von Krieg und Frieden. Prof. Dr. Stefan Peters hat sich mit diesen Fragen eingehend beschäftigt.

Diese Episode hat eine Besonderheit, denn das Gespräch wurde ursprünglich nicht für Weltwach geführt, sondern für ein anderes Podcast-Projekt, das kürzlich veröffentlicht wurde – einen Wissenschaftspodcast, den Erik Lorenz für das hessische Wissenschaftsministerium produziert: „Hessen schafft Wissen“. Darin spricht Erik Lorenz mit Wissenschaftlern hessischer Hochschulen über ihre aufregendsten Forschungsprojekte und zukunftsweisende Erkenntnisse. Zu seinen Gästen gehören Professorinnen und Professoren für Cybersicherheit, Insektenbiotechnologie, Theoretische Physik, Musiktheater, Archäologie und Klimawissenschaften. Hier lässt sich der Podcast abonnieren:

Zu den Gästen gehört Prof. Dr. Stefan Peters. Er ist seit 2018 Professor für Friedensforschung an der Justus-Liebig-Universität Gießen und Direktor des Deutsch-Kolumbianischen Friedensinstituts CAPAZ in Bogotá. Mit ihm unterhält sich Erik u.a. über den Friedensprozess in Kolumbien. Dort schloss die Regierung, nachdem der dortige Bürgerkrieg über ein halbes Jahrhundert angedauert und hunderttausende Opfer gefordert hat, Ende 2016 mit der FARC-Guerilla einen Friedensvertrag. Das erregte international große Aufmerksamkeit und brachte dem kolumbianischen Präsidenten Juan Manuel Santos den Friedensnobelpreis ein, aber der Weg zu einem wirklich tragfähigen Frieden bleibt mühsam und komplex.

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Eine Idee zu “WW102: Kolumbien am Scheideweg – Prof. Dr. Stefan Peters über Friedensforschung

  1. Angelika sagt:

    Was in der Friedensforschung zu wenig berücksichtigt wird, ist die Wichtigkeit eines gewaltfreien Erziehungsstils, das eine Gesellschaft „friedlich macht“, wie an internationalen Statistiken und der Analyse der Kindheit von Kriegstreibern (Sven Fuchs: Die Kindheit ist politisch!) deutlich wird. Die Religionen dürften dabei eine wichtige Rolle spielen, denn auch im Namen von Religionen werden auf der ganzen Welt noch Kinder misshandelt (Victoria Rationi: „Das Religionsparadox“).

    LG Angelika

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