Ricarda Wistuba ist Biologin und Tierpräparatorin am Zoologischen Forschungsmuseum Koenig in Bonn – und sie ist jemand, der sich nicht mit Theorie zufriedengibt. Ihre Forschung führt sie mitunter dorthin, wo die Natur noch weitgehend unerschlossen ist: in die Tiefen des Regenwalds, auf Baumwipfel-Plattformen, durch Sümpfe, Savannen und von Krisen gebeutelte Regionen. Immer auf der Suche nach neuen Erkenntnissen – und manchmal auch nach einem Ausweg.
In dieser Folge berichtet sie von ihrem Einsatz in Sierra Leone, wo während einer Feldstudie zur Biodiversität plötzlich alles aus dem Ruder lief: Macheten, Misstrauen, kein Strom, kein Pass. Chaos. Und dann kommt auch noch Ebola. Und Ricarda ist mittendrin.
Außerdem sprechen wir über:
- ihre Arbeit im Regenwalddach von Ghana, wo sie in einem außergewöhnlichen Forschungsprojekt auf Plattformen in den Baumkronen arbeitete,
- sowie über ihre Zeit im Pantanal, dem größten Binnenland-Feuchtgebiet der Erde in Brasilien, wo sie im Forschungsgebiet von Lydia Möcklinghoff unterwegs war – zwischen Tapiren, Capybaras, Jaguaren und natürlich Ameisenbären!
Ein Gespräch über die Wirklichkeit wissenschaftlicher Feldforschung – voller Improvisation, Überraschungen und intensiver Naturerfahrungen.
Link zu Ricardas Verein: https://sewingselfesteem.com/
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Redaktion & Postproduktion: Erik Lorenz
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